Qigong

Qigong (gesprochen: „tschigung“, „Energie-Arbeit“) ist ein vor ca. 4000 Jahren in China entstandenes ganzheitliches Konzept zur Entwicklung, Kräftigung, Harmonisierung und Gesunderhaltung von Geist und Körper.

 

Grundlegendes Prinzip ist die individuelle Regulierung der menschlichen Prozesse zur Harmonisierung von Substanz und Funktion in Hinblick auf die verschiedenen Lebensbereiche.

 

Die Grundlage bildet die Lehre bzw. das Konzept der 5 Wandlungen (Wu Xing), welche der Schlüssel  zum Verständnis aller Zusammenhänge der Chinesischen Medizin und deren Gesundheitslehre ist.

 

Qigong kann zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, zur Entspannung, als auch zur Rehabilitation genutzt werden und stellt einen lohnenden Weg zur aktiveren Gestaltung des Lebens  dar. Der Qigong-Übende entwickelt seine Kompetenz und Bewusstheit für den eigenen Körper und Geist, was aus der zunehmenden Passivität bezüglich unserer Gesunderhaltung herausführen soll.

 

Die zentrierte Atmung, die Haltung, die Bewegung und die Vorstellung werden kombiniert und sowohl in den einzelnen Übe-Verfahren ausgedrückt, als auch auf die jeweiligen täglichen Alltagstätigkeiten bezogen.

 

Eine harmonische Ernährung spielt eine ebenso wichtige Rolle im Qigong wie die Ausgewogenheit von Aktivität und Ruhe, die Anpassung der Lebensumgebung (Feng Shui), die Regulierung von mentaler und physischer Tätigkeit, die Förderung der Kreativität, sowie Lebensfreude und Meditation.

 

Durch die Regulierung und Kräftigung der Vitalität werden Geist und Körper nicht nur oberflächlich, sondern bis in die Substanz, bzw. tiefere Schichten, bearbeitet, was zur Anregung des Flusses, Erneuerung und mehr Lebendigkeit im Sinne von aktiveren körperlichen Prozessen führt. Dabei ist die so verbesserte Verteilung des Sauerstoffs in alle Zellen nur einer der wichtigen Vorgänge, welche durch das Üben im hohen Maße gefördert werden.

 

Das Qigong der Thammavong Schule beruht auf der Grundlage der traditionellen Erfahrungen und den Entwicklungen von Meister Kaikham Thammavong aus Laos, sowie Meisterin Dr. Effie Poy Yew Chow der East/West Academy of Healing Arts, USA. Andreas Kühne war direkter Schüler dieser Meister und sammelte auch in England und China Erfahrungen auf diesem Gebiet.

 

 

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